Asiatische Märkte ziehen globales Kapital an
Asien wird zunehmend zum Ziel globaler Kapitalströme, zeigt eine Analyse von William Blair. Die makroökonomischen Rahmenbedingungen in der Region haben sich verbessert und Kapital fließt demnach zurück in diese Volkswirtschaften. Die Attraktivität basiert insbesondere auf der Aufwertung asiatischer Währungen gegenüber dem US-Dollar sowie fiskalischer Stabilität durch Leistungsbilanzüberschüsse und vergleichsweise hohe Realzinsen. Dies gilt demnach vor allem für Taiwan, Südkorea, Indonesien und Malaysia. Parallel dazu vertiefen sich die lokalen Anleihenmärkte. Immer mehr Regierungen und Unternehmen finanzieren sich in Lokalwährung, was die Abhängigkeit vom Ausland reduziert und neue Anlagechancen für internationale Investoren eröffnet.

Quelle: William Blair
Darüber hinaus verändern sich auch strukturelle Rahmenbedingungen in der Region. Der Ausbau regionaler Wertschöpfungsketten, Handelsverlagerungen und finanzmarktbezogene Reformen tragen zur weiteren Öffnung und Entwicklung asiatischer Kapitalmärkte bei. Für institutionelle Investoren ergeben sich daraus neue Perspektiven, meinen die Autoren. Asien entwickelt sich zu einem zunehmend eigenständigen Investmentziel, das nicht mehr ausschließlich im Kontext globaler Schwellenmärkte betrachtet werden muss. Wer die regionalen Unterschiede und Risiken berücksichtigt, kann demnach gezielt von dieser Entwicklung profitieren.

Quelle: William Blair
Absolut Research analysiert institutionelle Publikumsfonds mit Fokus auf Asien jeden Monat in der Publikation Absolut|ranking Fixed Income Emerging Markets Local Currency und Equity Asia Pacific. Insgesamt analysiert Absolut|ranking mehr als 16.000 aktive und passive Strategien von 2.000 Asset Managern, aufgeteilt auf 36 Assetklassen und Marktsegmente sowie mehr als 200 Universen. Individuelle Mandate und Spezialfonds können ebenfalls untersucht werden.