Anleger setzen bei Smart Beta zunehmend auf ESG
ESG-Aspekte werden zunehmend auch bei Smart Beta eingesetzt. Die von FTSE Russell regelmäßig durchgeführte Befragung hierzu zeigt im dritten Jahr, dass vor allem in Europa der Anteil der Investoren angestiegen ist, der ESG-Aspekte in Smart Beta integrieren will. In Nordamerika ist er hingegen leicht gesunken. Zurückgeführt wird diese Entwicklung auf die Ambitionen der EU, Sustainable Finance zu fördern.

Quelle: FTSE Russell
Die größten Barrieren für Investoren in Nordamerika sind die fehlende Stakeholder-Nachfrage und fehlenden ESG-Daten. Die Gründe, die für die Berücksichtigung von ESG-Aspekten bei Smart Beta sprechen, sind vor allem die Reduzierung von Langzeitrisiken. Deutlich wichtiger geworden sind auch die gesetzlichen Anforderungen.

Quelle: FTSE Russell
Am häufigsten werden die ESG-Aspekte Governance, Carbon und Social berücksichtigt. Umgesetzt werden die ESG-Aspekte überwiegend mithilfe von Negativ-Screenings. Größere Investoren setzen zudem auch auf ein ESG re-weighting. Während 44 % ihre Allokation in ESG-Smart-Beta in den nächsten ein bis zwei Jahren ausweiten wollen, haben 14 % angegeben, dies nicht zu planen. 42 % sind noch unentschieden.
Befragt wurden 178 institutionelle Investoren aus Nordamerika (46 %), Europa (29 %) und dem asiatisch-pazifischen Raum.
Absolut Research analysiert institutionelle Publikumsfonds mit Fokus auf Nachhaltigkeit jeden Monat in den Publikationen Absolut|ranking Sustainability Equity und Sustainability Balanced & Fixed Income. Insgesamt umfassen die Absolut|rankings mehr als 16.000 institutionelle Publikumsfonds und ETFs, aufgeteilt in 34 Asset-Klassen und Marktsegmente und mehr als 160 Universen.
Absolut Research zeigt mit der Publikation Absolut|impact das Spektrum nachhaltiger Investments für institutionelle Investoren auf. Anleger erfahren durch Fachbeiträge zu Strategien, Trends, ESG-Initiativen und Regulierung, wie sie nicht nur ihr Portfolio, sondern auch gesellschaftliche Veränderungen (mit)gestalten können.