WillisTowersWatson: Zuwächse bei alternativen Investments
Im Jahr 2015 ist das verwaltete Vermögen der 500 größten Asset Manager um 1,7 % auf 76,7 Billionen US-Dollar gesunken, der erste Rückgang seit 2011, wie ein gemeinsamer Marktbericht von des Magazins Pensions & Investments und Willis Towers Watson vom Oktober 2016 zeigt. Während die Assets under Management der US-amerikanischen Verwalter um 1,1 % auf 44 Billionen US-Dollar sanken, betrug der Rückgang in Europa 3,3 % auf 25,1 Billionen. Ein Teil dieser Entwicklung lässt sich allerdings auch auf Währungseffekte zurückführen. Mit 45 % stellen Aktien unverändert die am stärksten allokierte Asset-Klasse dar, gefolgt von Anleihen mit 33 %. Deutliche Zuwächse gab es bei den Alternativen Assets, deren Volumina um mehr als 25 % anstiegen, wenn auch von niedrigem Niveau. Sämtliche andere Anlageklassen verloren dagegen, insbesondere Immobilien (-13 %). Wie in den Vorjahren dominieren aktiv verwaltete Vermögen die Branche mit einem Anteil von 78,3 %. 
Quelle: Willis Towers Watson, Pensions & Investments
Im zweiten Teil der Analyse wurden die 20 größten Asset Manager separat betrachtet. Auf diese entfielen ca. 42 % der Vermögenswerte. An der Spitze stehen die drei US-Anbieter BlackRock, Vanguard und State Street. Die größten deutschen Asset Manager sind die Allianz sowie die Deutsche Bank auf den Plätzen 5 bzw. 11. Unabhängige Vermögensverwalter stellen die größte Teilgruppe dar, gefolgt von Banken.
Absolut Research unterstützt institutionelle Investoren bei der Selektion von Asset Managern mit der monatlichen Publikation Absolut|ranking. Insgesamt umfassen die Absolut|rankings mehr als 11.000 institutionelle Publikumsfonds und ETFs, aufgeteilt in 25 Asset-Klassen und Marktsegmente und mehr als 100 Universen.