23.11.2017 | Märkte

Schlüsseltrends der Asset-Management-Branche

PwC hat in einem Marktbericht vier Schlüsseltrends identifiziert, die als Treiber der Asset-Management-Branche gesehen werden. Einerseits werden große Anbieter hinsichtlich der Kosten, Diversität und Technologiekompetenz überzeugen können. Kleinere spezialisierte Anbieter werden sich andererseits voraussichtlich mit besonders guter Anlageperformance und entsprechendem Service am Markt behaupten können.

Die vier Schlüsseltrends sind:

Käufer dominierender Markt: Die zunehmende Regulation, Tools und neue preiswerte Produkte können den Druck auf das traditionelle Asset Management erhöhen, Kosten möglichst gering zu halten. Asset Manager müssten sich dann entweder neu positionieren oder sich mit anderen Häusern zusammenschließen.

Digitale Technologien: Die Asset-Management-Branche steht noch am Anfang der Digitalisierung. Es wird davon ausgegangen, dass neue Technologien den Markt deutlich verändern werden. Während Nachzügler abgehängt werden könnten, würden sich zunehmend große Anbieter profilieren, deren Geschäftsmodell auf solchen technologischen Lösungen aufbaut.

Neue Anlagemöglichkeiten: Angetrieben u.a. durch das Niedrigzinsumfeld und regulatorische Rahmenbedingungen wird erwartet, dass Asset Manager zunehmend Real Assets und Direct Lending als Alternative nutzen. Vorausgesagt wird auch ein größeres Engagement in Nischensegmenten wie Trade Finance und Infrastruktur.

Ergebnisse im Fokus: Investoren werden vermutlich mehr Wert auf Lösungen legen, die an die spezifischen Bedürfnisse angepasst sind. Die Nachfrage nach passiven und alternativen Strategien könnte stark steigen. Auch wenn aktives Management weiterhin eine wesentliche Rolle spielen wird, so die Prognose, wird sich das Wachstum verlangsamen.



Quelle: PwC


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