21.12.2016 | Studie

Politische Risiken gewinnen an Bedeutung

In einer Anfang Dezember veröffentlichen Studie hat Amundi die Folgen des Brexit-Votums und der amerikanischen Präsidentschaftswahl für die Kapitalanlage europäischer Pensionseinrichtungen sowie langfristige Trends untersucht. Die Auswirkungen der politischen Entwicklung in Großbritannien, der EU und den USA auf den Finanzmarkt und die Kapitalanlage werden überwiegend negativ eingeschätzt. 92 % der Befragten gehen von einer ansteigenden Marktvolatilität aus und 76 % rechnen mit einer wachsenden Abkopplung der Marktpreise von fundamentalen Faktoren.


Quelle: Amundi Asset Management

In der Folge erwarten Pensionseinrichtungen ein steigendes Finanzierungsdefizit und geringere Renditen. Im Fokus der Kapitalanlage stehen bei den Umfrageteilnehmern insbesondere Aktien (Global, High Quality, Emerging Markets), Private Equity, Emerging Market Debt, Infrastrukturinvestment und Private Debt.


Quelle: Amundi Asset Management

Innovationen spielen im Rahmen der Marktverzerrungen eine bedeutende Rolle, urteilt die Studie. So sehen 67 % der Befragten in weiteren Innovationen das Potenzial ihre Investmentziele erreichen zu können. Mit Blick auf Produktentwicklungen, wie ETFs und Smart Beta, fordern 65 % der Teilnehmer Verbesserungen bezüglich der Gebühren und Kosten aufseiten der Asset Manager. Verbessert werden sollte auch das Risiko-Rendite-Verhältnis (55 %) sowie die Kommunikation (50 %).

An der Studie haben 169 Pensionseinrichtungen mit einem Gesamtvermögen von 1,76 Billionen USD Assets under Management teilgenommen.


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