Liquid Alternatives in der Feuerprobe

Michael Busack
Das erste Quartal 2016 stellte für institutionelle Investoren einen Härtetest dar. Hohe Verluste am Jahresanfang, die das Jahresrisikobudget aufzehren können, bedeuten in Zeiten niedriger Zinsen ein verschenktes Jahr. Liquid Alternatives sorgen in solchen Phasen regelmäßig für eine Verlustbegrenzung.

Dieses attraktive Risikoverhalten ist ein Grund dafür, dass dieses Fondssegment auch im ersten Quartal 2016 wachsen konnte. Die Assets wuchsen um 4 Milliarden Euro auf 328 Milliarden Euro, die per 31. März von 980 Fonds verwaltet wurden. Dabei stieg der Anteil von Multi-Asset- und Equity-Fonds, während Anzahl der Fixed-Income-Produkte abgenommen hat.

Immer mehr Asset Manager erkennen die Vorteile, die Liquid-Alternative-Fonds für ihre Kunden bieten können und legen weitere Produkte auf. Die Allianz Global Investors will sich nun verstärkt diesem Segment widmen. Auch von anderen namhaften Anbietern, wie Credit Suisse, Swiss Life, GAM, Wellington, Blackrock. Lombard Odier, Mercer, BNP Paribas und Robeco sind mit neuen Produkten an den Markt gekommen (siehe Fondszugänge).


Eine umfangreiche Aufbereitung des Themas Liquid Alternatives haben wir Ihnen in unserer aktuellen Quartalsanalyse zusammengestellt, die Sie für eigene Zwecke nutzen können.


Ausgabe: Ausgabe 4-2016