Vorsicht kann nicht schaden!

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Investoren ist zur Vorsicht geraten, wenn die globale Risikofreude, wie im Mai zu beobachten war, steigt. Zu oft war eine hohe Risikofreudigkeit der Investoren der Vorbote für anstehende Turbulenzen. Liquid Alternatives können in diesem Umfeld Abhilfe schaffen.

Solange die Risikofreudigkeit hoch bleibt, profitieren Investoren einerseits - wenn auch nur begrenzt - von den steigenden Kursen, sind andererseits aber vor hohen Verlusten geschützt, sobald die Stimmung der Anleger wieder kippt. Allerdings ist es auch häufig der Fall, dass die Manager im Durchschnitt ein Portfolio nach einer turbulenten Phase zu lange zu konservativ positionieren und dadurch einen Teil des Aufschwungs verpassen. Dieses Phänomen zeigt sich beispielsweise für Liquid Alternatives mit Emerging-Markets-Schwerpunkt, die in der Rubrik "Im Fokus" analysiert werden. Vorgestellt werden aber auch Manager, deren gute Performance kein Zufallsprodukt ist.

Der Gastbeitrag, der diesen Monat von Man verfasst wurde, befasst sich mit Alternative-Beta-Ansätzen. Die Autoren machen deutlich, dass diese Ansätze keine hergebrachten Beta-Renditen liefern und die erfolgreiche Implementierung einer Alternative-Beta- oder Faktorstrategie die gleiche Kompetenz und das Know-how erfordert, das auch bei aktiven Ansätzen nötig ist. Grund hierfür ist unter anderem die Vielzahl diverser Stellschrauben, die es zu beachten gilt.

In seinem Kommentar zeigt Matthias van Randenborgh, CEO und CIO von RP Crest, auf, welche Erwartungen Investoren bezüglich Short-Volatilitätsstrategien haben sollten und worauf bei der Auswahl zu achten ist.


Ausgabe: Absolut|alternative 06-2017