Traditionelle Assets unter Druck

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Mit Ende des Sommers haben sich die Aktienmärkte weiter von ihren Jahreshochs entfernt. Zeitgleich sind die Anleiherenditen weiter gestiegen – ein für viele ungewohntes Szenario. Andrew Ang regt in seinem Kommentar an, dass sich Investoren gerade in diesen Zeiten auf ihre ökonomische Intution verlassen sollten.

Das Segment der Liquid Alternatives bietet institutionellen Anlegern dazu viele interessante Möglichkeiten. Trendfolgeansätze eröffnen seit jeher Diversifikationspotenzial. Wie eine Ergänzung auf Basis von Makro-Daten aussehen könnte, beschreibt das Autoren-Team von AQR. Low-Vola-Strategien bieten ebenfalls einen gewissen Schutz vor Verlusten, was allerdings auf Kosten des Upside-Potenzials geht. Options-Overlays können diesen Nachteil beseitigen, zeigen die Autoren von Amundi. Darüber hinaus können Investoren mit Optionen langfristig von der Volatilitätsprämie profitieren. Hier gibt es viele Umsetzungsmöglichkeiten. Deren Vor- und Nachteile erläutert Professor Korn von der Universität Göttingen und seine Co-Autoren.

Kryptowährungen, insbesondere Bitcoin, konnten in diesem Jahr hohe Gewinne erzielen. Durch die verabschiedete MiCAR und die Möglichkeiten, die Spezialfonds in Deutschland haben, erfüllen Krypto-Investments zunehmend institutionelle Standards. Einen Überblick über das aktuelle Strategieuniversum bietet der Beitrag von 21e6 Capital.

Das Thema ESG ist zuletzt etwas in den Hintergrund geraten. Ein offener Punkt ist hierbei schon länger die Behandlung von Derivaten und Short-Positionen im Rahmen der CO2-Bilanzierung. Thomas Deinet, Executive Director des SBAI, erläutert, warum Cash- und Derivatepositionen dabei gleich behandelt werden sollten.




Ausgabe: Absolut|alternative 04-2023