18.08.2011 | Märkte

Zur Problematik benchmarkorientierter Anleihen-Investments

Ein Ende Juni erschienener Research Report von Alliance Bernstein zeigt die Schwächen von indexorientierten Anleiheinvestments auf. So kann einerseits die Kapitalgewichtung zu einer hohen Allokation in schlechten Schuldnern führen, sowie Indexgewichte und Duration stark schwanken. Da eine Phase steigender Zinsen in den Industriestaaten bevorsteht, können sich diese Eigenschaften negativ auf das Anleihenexposure der Investoren auswirken.

Der Autor schlägt daher ein benchmarkfreies Investieren in Anleihen vor. Hier würden die Investoren vorab ihre Ziele bezüglich Diversifikation, Einkommen und Kapitalerhalt definieren und ihre Asset Allocation individuell danach ausrichten.


Quelle: Alliance Bernstein

Die individuelle Ausrichtung des Portfolios mache jedoch aktives Management erforderlich, beispielsweise im Korrelations- und Durationsmanagement und bei der Titelselektion in den einkommensträchtigen Segmenten wie High Yield. Investoren könnten demnach mittels dieser Methoden ihre risikoadjustierten Renditen gegenüber Indexinvestments deutlich steigern.

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