06.02.2013 | Studie

World Economic Forum analysiert Risiken 2013

Am Rande des jährlichen Treffens in Davos hat das World Economic Forum (WEF) die Umfrage "Global Risks 2013" veröffentlicht. Gemessen an der Wahrscheinlichkeit beurteilen die meisten Befragten steigende Einkommensunterschiede als größtes Risiko für die Weltwirtschaft. Dahinter folgen chronische Fiskaldefizite, steigende Treibhausgasemissionen und Krisen der Wasserversorgung sowie die Auswirkungen eines alternden Bevölkerungsdurchschnitts. Vor allem letztere sind im Vergleich zum Vorjahr stärker ins Blickfeld gerückt.


Quelle: WEF

Die gravierendsten Folgen erwarten die meisten Umfrageteilnehmer dagegen von einer weiteren Krise im Finanzsektor, gefolgt von Krisen in Wasser- und Nahrungsmittelversorgung, schwachen Staatsfinanzen und durch Massenvernichtungswaffen. Besonderes Augenmerk legt der Report außerdem auf das Zusammenspiel von Ökonomie und Ökologie. Während der hohe öffentliche Schuldenstand zu tendenziell sinkenden Staatsausgaben führt, steigt auf der anderen Seite der Finanzierungsbedarf zur Bekämpfung des Klimawandels. Das World Economic Forum appelliert an dieser Stelle an die Zusammenarbeit auf inter- und supranationaler Ebene zwischen Staaten, Unternehmen, Forschung und Finanzsektor.


Quelle: WEF

Darüber hinaus widmet sich der Bericht den Risiken, die sich aus der zunehmenden digitalen Globalisierung ergeben. In Abwesenheit einer globalen Aufsicht, steigt die Gefahr gezielter Fehlinformation oder terroristisch motivierter Hacker-Angriffe.

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