Wie sich extreme Portfolioereignisse vermeiden lassen
Ein von Mebane T. Faber verfasster, und Mitte August von Cambria Investment Management veröffentlichter, Report untersucht die These der sog. "10 Best Days", d.h. inwieweit sich die Portfoliorendite mindert, wenn die 10 besten Tagesrenditen am Aktienmarkt verpasst werden. Diese Behauptung wird oft zur Verteidigung von Buy-and-Hold-Strategien verwendet. Faber argumentiert, dass in Abwärtsmärkten, wenn die Volatilität zunimmt, sowohl die besten als auch die schlechtesten Marktrenditen auftreten.
Anhand von Marktdaten zwischen 1928 und 2010 zeigt er, dass bei einer durchschnittlichen Tagesrendite von 4,86 %, beim Verpassen der besten 10 Renditen die Durchschnittsrendite auf -7,08 % sinkt, das Verpassen der 10 schlechtesten Renditen führt allerdings zu einer durchschnittlichen Rendite von 19,09 %. Durch das Auslassen von Abwärtsmärkten, in denen sich die extremsten positiven und negativen Renditen sammeln, lasse sich somit die Gesamtrendite steigern.
Quelle: Cambria Investment Management
Der Cluster in Abwärtsmärkten umfasse ca. 60-80 % der extremsten Renditen. Die Erweiterung der Analyse für die internationalen Märkte zeigt ähnliche Ergebnisse.
Quelle: Cambria Investment Management