Weltwirtschaftsforum mit überraschenden Erkenntnissen zu Private Equity
Die auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos vorgestellte erste Studie der Reihe "Globalization of Alternative Investments" beschreibt in Beiträgen führender Persönlichkeiten aus Forschung und Wirtschaft (u.a. Josh Lerner) die Auswirkungen von Private Equity auf die Weltwirtschaft.
Schwerpunkte der Studie sind dabei die Demographie des Private-Equity-Sektors, eine Untersuchung zur Bereitschaft zu langfristigen Investments der Private-Equity-Unternehmen, die Auswirkungen auf die Beschäftigungslage, sowie die Konsequenzen der Private-Equity-Beteiligung auf die Unternehmensführung. Der Bericht enthält zudem einige detallierte Case Studies.
Die erstmals mit einer Größenordnung von 5000 untersuchten Private-Equity-Deals durchgeführte Analyse kommt zu teilweise auch für die Experten überraschenden Ergebnissen:
- 58% der Private Equity Firmen trennen sich erst nach mehr als 5 Jahren von ihren Beteiligungen, also diese länger halten, als oft angenommen
- die Insolvenzquote ist mit 1,2% p.a. gegenüber 1,6% p.a. von US-amerikanischen Firmen vergleichsweise gering
- Private-Equity-Investitionen haben eine nachhaltige, positive Auswirkung auf die Beschäftigungslage, da nach erfolgreicher Umstrukturierung der Bedarf an neuen Arbetiskräften oftmals ansteigt
- die Investitionen in Private Equity sind ausserhalb der USA stärker gestiegen als innerhalb
- 39% der Exits erfolgen über Trade Sales, 24% über Secondary buyouts und 13 % über IPOs
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