Wachsendes Interesse an alternativen Strategien und Hedgefonds
Die Credit Suisse hat in einer Studie institutionelle Investoren weltweit zu ihren Anlagen in Hedgefonds und liquide alternative Strategien befragt. Während der ersten sechs Monate dieses Jahres zogen 84 % der Befragten Mittel aus Hedgefondsengagements ab, Hauptgrund hierfür war eine schwache Performance. Mehrheitlich wird das freigewordene Kapital jedoch nicht in anderen Asset-Klassen investiert, sondern fließt wiederum in Produkte der Hedgefonds-Branche. Lediglich 9 % planen, das Geld definitiv nicht in andere Hedgefonds zu allokieren. Auch bei Neuinvestment sind die Befragten positiv gestimmt: 73 % der Investoren sehen es als wahrscheinlich oder sehr wahrscheinlich an, im zweiten Halbjahr 2016 weitere Hedgefondsengagements zu unternehmen. Dies betrifft insbesondere die Region Asien/Pazifik sowie die USA. 
Quelle: Credit Suisse
Das zentrale Kriterium für die Allokationsentscheidung stellt die Strategie- bzw. Manager Performance dar. Das größte Interesse der Investoren besteht an den Strategien Equity Long/Short und Market Neutral sowie Global Macro. Dabei gibt es einige regionale Unterschiede. Während amerikanische Investoren größeres Interesse an Equity Long/Short und Market Neutral bekunden, fokussieren sich europäische Anleger vor allem auf Global-Macro-Ansätze. Neben traditionellen Master/Feeder-Konstruktionen werden Engagements u.a. über Liquid Alternatives (13 %) Alternative-Beta-Lösungen (10 %) und Co-Investments (8 %) durchgeführt. Für die Studie wurden über 200 Investoren befragt, davon über 50 aus der EMEA-Region.
In der monatlich erscheinenden Publikation Absolut|alternative - Liquid Alternatives analysiert Absolut Research Rendite und Risiko von mehr als 800 alternativen Strategien im UCITS-Format. Zusätzlich wird die Marktentwicklung des Segments redaktionell aufbereitet.