Wachsendes Interesse an alternativen Asset-Klassen bei Institutionellen
Institutionelle Investoren legen zunehmend in alternativen Asset-Klassen an. Dieses Ergebnis präsentiert Mercer in seiner zehnten Jahresumfrage unter europäischen Pensionsplänen. Aktiengewichtungen sind demnach rückläufig, während ein steigender Fokus auf Schwellenländer, High Yield Anleihen und Dach-Hedgefonds-Investments gelegt wird. Ebenfalls sind angesichts des anhaltend niedrigen Zinsumfelds Anleihe-Allokationen relativ zum Gesamtportfolio rückläufig.
Quelle: Mercer (2012)
Darüber hinaus geben 33 % bzw. 21 % der Befragten an, ihr direktes Aktienexposure in den kommenden 12 Monaten weiter zu reduzieren. Je etwa 23 % wollen die Allokationen in inflationsgebundene Staatsanleihen und alternative Anlage-Klassen erhöhen. Unter den alternativen Assetklassen sind vor allem Diversified Growth Funds im Fokus der Befragten. 18 % geben an, ihr Exposure zu erhöhen. Je 8 % beabsichtigen in den kommenden 12 Monaten zunehmend in High Yield und Emerging Market Debt zu investieren.
Quelle: Mercer (2012)
Im europäischen Vergleich belegt die Studie eine zunehmende Konvergenz zwischen Kontinentaleuropa sowie Großbritannien und Irland, wo traditionell der Schwerpunkt auf Aktieninvestment lag. Hauptsorge der Teilnehmer der Studie ist eine steigende Inflationsrate durch die lockere Geldpolitik der Zentralbanken.