Volatilitätsrisikoprämien zur Portfoliodiversifikation
Der Asset Manager Parametric hat die Möglichkeiten einer Risikoreduzierung von Aktienportfolios durch die Vereinnahmung der Volatilitätsrisikoprämie von Optionen analysiert. Seit 1990 verzeichneten Optionen auf den S&P 500 über 85 % des Zeitraumes eine positive Volatilitätsprämie, d.h. die implizite Volatilität lag über der realisierten. Gründe hierfür können verhaltensökonomischer Natur oder aber durch strukturelle Unterschiede zwischen Käufer- und Verkäuferseite von Optionen bedingt sein. Zudem ist auch eine Interpretation als Versicherungsprämie denkbar. 
Quelle: Parametric
Einer der Vorteile von Volatilitätsstrategien stellt die geringe Korrelation mit klassischen Anlageklassen dar. Insbesondere in Krisenzeiten und kurz danach steigt die Profitabilität. Volatilitätsrisikoprämien lassen sich über verschiedene Instrumente vereinnahmen, beispielsweise VIX-Futures, Optionen oder Varianz-Swaps. Eine Möglichkeit für Investoren stellt die Implementierung von Optionen in ein defensives Aktienportfolio dar. Indem hälftig in Aktien (MSCI ACWI) und Cash investiert wird, während gleichzeitig Call- und Put-Optionen auf den Index verkauft werden, die durch das Basisportfolio voll besichert sind, soll bei niedrigerer Volatilität ein höherer risikoadjustierter Ertrag als bei einem reinen Aktienportfolio erzielt werden. Damit kann ein solcher Ansatz eine Alternative zu klassischen Low-Vola- und Hedged-Equity-Strategien darstellen. 
Quelle: Parametric
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