Volatilitätsmanagement mit Liability-Driven Investing
Der Asset Manager QMA hat in einer Marktanalyse die Hedging-Eigenschaften verschiedener Aktienstrategien in schwachen Marktphasen untersucht. Viele Pensionsfonds sind angesichts der derzeitigen Geldpolitik und der Nachwirkungen der Finanzkrise unterfinanziert. Eine Liability-Driven-Investing-Strategie verfolgt das Ziel, die Volatilität der Differenz zwischen Assets und Verbindlichkeiten (Surplus Volatility) zu minimieren, was idealerweise nicht nur im Hedging-Teil des Portfolios, sondern auch im Growth-Teil umgesetzt werden kann. Drei mögliche Ansätze, die zwar eine Partizipation im positiven Aktienmarktumfeld erlauben, aber Risiken nach unten verringern, sind Low-Vola-Strategien, Buy/Write-Ansätze sowie strukturierte Produkte, die eine Kombination aus Treasuries und dem Kauf langlaufender Call-Optionen auf den Aktienmarkt (MPS-Strategie) umfassen. Alle drei Ansätze konnten nach dem Platzen der Dot-Com-Blase und in der Finanzkrise ihre Hedging-Eigenschaften unter Beweis stellen, wobei der MPS-Ansatz insbesondere in der Finanzkrise erfolgreich war. 
Quelle: QMA
Um die Auswirkungen der Volatilität des Growth-Portfolios auf den Finanzierungsgrad zu analysieren, wird die Entwicklung eines Musterportfolios während der Finanzkrise untersucht. Angesichts des geringen Drawdowns der MPS-Strategie überrascht es nicht, dass eine Kombination aus Anleihen und MPS-Portfolio zu dem geringsten Rückgang des Ausfinanzierungsgrades führt. Über die vergangenen 20 Jahre reduzierte eine Kombination aus 60 % MPS und 40 % Bonds gegenüber einem Portfolio aus 60 % S&P 500 und 40 % Bonds die Surplus Volatility von 10,6 auf 8,3.
Quelle: QMA
Absolut Research unterstützt institutionelle Investoren bei der Selektion von Asset Managern mit der monatlichen Publikation Absolut|ranking. Insgesamt umfassen die Absolut|rankings mehr als 11.000 institutionelle Publikumsfonds, darunter auch Low-Vola-Strategien, und ETFs, aufgeteilt in 27 Asset-Klassen und Marktsegmente und mehr als 110 Universen.