Versicherungen setzen weiterhin auf Anleihen
Die Asset-Allokation von Versicherungen hat sich gegenüber dem Vorjahr weltweit kaum verändert, zeigt ein Marktbericht der OECD. Im Fokus der Versicherungsbranche mit den Sparten Leben, Nicht-Leben und gemischte Versicherungen stehen weiterhin festverzinsliche Wertpapiere.
Bei den betrachteten Lebensversicherungen aus 13 Staaten enthalten die Portfolios mehr als 75 % Anleihen. In Deutschland beträgt dieser Anteil inzwischen nur noch rund 40 %, wobei die nicht näher aufgeschlüsselten Fondsinvestments vermutlich einen weiteren Renten-Anteil umfassen. In Dänemark ist als einzigem europäischen Land der Aktienanteil größer als der Rentenanteil.
Bei den anderen Versicherungssparten ist die Nachfrage nach festverzinslichen Anlagen ahnlich hoch. Dabei überwiegen oftmals die Emittenten der öffentlichen Hand. 
Quelle: OECD
Die Renditen der Assekuranzen lagen 2013 auf einem ähnlichen Niveau wie im Vorjahr, stellt die OECD fest. Innerhalb der OECD-Staaten konnten die Renditen der Lebensversicherer eher zulegen, während sie in den Nicht-OECD-Staaten zurückgingen. Markant waren die Anstiege von jeweils 4 Prozentpunkten in Luxemburg, Ungarn und Island sowie die Rückgänge in Indonesien, Malaysia und Uruguay von über 6 Prozentpunkten. Im Nicht-Lebens-Segment gab es nur geringfügige Veränderungen, während die gemischten Versicherungen leicht höhere Renditen verzeichnen konnten.
Quelle: OECD
Niedrige Zinssätze machen den Versicherungen weiterhin zu schaffen. Gleichzeitig geht damit ein erhebliches Zinsrisiko einher, sollten die Zinssätze in der Zukunft stark ansteigen.