06.03.2013 | Studie

Versicherer blicken herausfordernden Zeiten entgegen

Konjunkturverlauf und makroökonomische Unsicherheiten sind die größten langfristigen Herausforderungen geben die meisten Versicherer in einer Umfrage von BNY Mellon und der Economist Intelligence Unit an. Die Ergebnisse wurden Mitte Februar veröffentlicht, über 160 Versicherer und Rückversicherer wurden zu ihrer Einschätzung der Marktentwicklung bis 2030 befragt. Die zweite große Herausforderung ist demnach das regulatorische Umfeld. Rund 80 % der Befragten geben an, dass sozioökonomische Ziele stärker in die Regulierung einbezogen werden sollten. Über die Hälfte sind der Meinung durch die Regulierung werde kurzfristige Stabilität gegen langfristiges Wachstumspotenzial substituiert.


Quelle: Economist, BNY Mellon

Lebensversicherer geben an auf die ökonomischen und regulatorischen Gegebenheiten langfristig mit einer Reduzierung der Produktpalette, sinkenden Garantien und steigenden Preisen zu reagieren. Jeder fünfte will seine Asset Allokation verändern. Bei Nicht-Lebensversicherern plant jeder Dritte eine grundlegende Überarbeitung der Anlagen.


Quelle: Economist, BNY Mellon

Einen kürzer gefassten Ausblick gibt BlackRock in einer Anfang des Jahres erschienenen Publikation. Versicherer werden dieses Jahr demnach stärker ETFs nutzen, insbesondere im Credit-Bereich. Auch direkte Hedgefonds-Investments sieht der Report in 2013 auf dem Vormarsch und erwartet, dass Versicherer dabei größeres Augenmerk auf Risikofaktoren und Managerselektion, anstatt auf den Investment-Style legen werden.

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