Vergleichende Analyse aller Arten von Immobilieninvestments
Im Januar veröffentlichte die International Real Estate Business School der Universität Regensburg eine vergleichende Analyse der Zugangswege zu Immobilieninvestments, namentlich von direkten Investments sowie Immobilienaktien, REITs, offene Immobilienfonds und geschlossene Immobilienfonds.
Grundsätzlich sollten Immobilieninvestments nach Ansicht der Autoren nicht mehr als 20 % des Gesamtportfolios ausmachen. Die positiven Eigenschaften der Integration von Immobilien in die Asset Allocation werden zudem nur dann freigesetzt, wenn das Immobilienportfolio nach Standort, Nutzungsarten und Anzahl breit diversifiziert ist.
Quelle: IREBS
Während große Institutionen ihr Immobilienexposure selbst managen können, sind für kleine und mittlere institutionelle Investoren direkte Immobilieninvestments, ebenso wie geschlossene Fonds, aus Diversifikationsgesichtspunkten ungeeignet. Auch aufgrund von nötigem Fachwissens und Liquidität seien offene Immobilienfonds und Immobilienaktien diese Investoren das geeignetste Mittel zum Immobilienexposure. Bei Immobilienaktien ist allerdings zu beachten, dass diese über einen mittelfristigen Zeitraum eher einem Aktieninvestment gleichen, die Eigenschaften eines Immobilieninvestments somit nur langfristig umgesetzt werden.
Quelle: IREBS