28.09.2021 | Märkte

Venture-Capital-Markt des afrikanischen Kontinents

Trotz der Corona-Pandemie gab es im Jahr 2020 einen Höchststand an Venture Capital Deals auf dem afrikanischen Kontinent. Das zeigen ein Marktbericht und eine Studie von der African Private Equity and Venture Capital Association (AVCA).
Die Anzahl der Deals gegenüber dem Vorjahr verdoppelte sich auf 319 bei einem durchschnittlichen Deal-Volumen von 5 Mio. US-Dollar. Die meisten Transaktionen gab es mit 86 % bei Technologie- oder technologiegestützten Unternehmen.


Quelle: AVCA (2021)

Die Studie ergab, dass trotz der Corona-Pandemie 65 % der befragten Limited Partner planen, ihre PE-Allokation in Afrika zu erhöhen. Damit lag der Wert 7 Prozentpunkte über dem Vorjahreswert. Während die Mehrheit der LPs Westafrika und Nordafrika als attraktivste Region für Investments sieht, findet die Mehrheit der GPs Ostafrika am attraktivsten. Über die nächsten 10 Jahre erwarten 69 % der Investoren und 92 % der Asset-Manager mindestens eine Verdopplung der Rendite. Gegenüber den Emerging/Frontier und Developed Markets erwarten 42 % bzw. 49 % der Anleger eine Outperformance. Dagegen gehen nur 9 % bzw. 26 % von einer Underperformance aus. Den größten Einflussfaktor auf die Rendite sehen die LPs in den Fähigkeiten und der Expertise der Fondsmanager.
 

Quelle: AVCA (2021)

In der Studie wurden 34 LPs und 43 GPs mit Engagement im afrikanischen Private-Equity-Markt befragt.

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