10.01.2006 | 

US-Universitäten dank Alternativer Investments erfolgreich

Das Steuerjahr 2005 verlief für die Stiftungen der Universitäten von North Carolina (UNC) und Duke sehr erfolgreich. Die Fonds legten den Angaben zufolge 15,5 beziehungsweise 18,1 Prozent zu. Damit verlief der Start für Jon King, der im Januar Mark Yusko als Präsident der UNC Management Company beerbte, vielversprechend. Investments in Schwellenländern und Rohstoffe bescherten der Stiftung eine Performance von 45,7 Prozent. Daneben seien vor allem die Sektoren Immobilien und Private Equity gewinnbringend gewesen. 

Traditionell investieren Stiftungen von US-Universitäten einen großen Teil ihres Vermögens in alternative Anlagen, so auch der 1,4 Milliarden-Dollar schwere UNC-Fonds. Allerdings, so Jon King, wolle er den Begriff "Hedgefonds" vermeiden, da er eine abwertende Assoziation hervorrufe, die nicht zutreffend sei. Viele Hedgefonds-Manager würden aktuell viel konservativer agieren als traditionelle Investoren. "Alternative Aktienstrategien", wie King sie deshalb nennt, seien in etwa einem Drittel des UNC-Portfolios enthalten.

 

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