US-Stiftungen auch 2004 weiter Vorreiter bei Alternative Investments
Stiftungen von Schulen und Universitäten in den USA erzielten im Jahre
2004 eine durchschnittliche Rendite von 15,1 Prozent, was gegenüber den
schwierigen Vorjahren eine deutliche Verbesserung war. Die größeren
Stiftungsvermögen erzielten dabei tendenziell eine bessere Performance
als kleinere. Zu diesem und anderen Ergebnissen kommt die jetzt
veröffentlichte Nacubo Endowment Study 2004.
Laut der Studie setzt sich der Trend zu alternativen Investments,
insbesondere zu Hedge-Fonds, fort. Bei der Asset Allokation lassen sich
allerdings deutliche Unterschiede nach der Größe der Stiftungen
feststellen. Bei den Stiftungsvermögen von über einer Billion US-Dollar
liegt der Anteil der Alternativen Investments bei 28,6 Prozent, die
somit die zweitgrößte Assetklasse nach den Aktienanlagen darstellt. Mit
abnehmendem Stiftungsvermögen geht der Anteil alternativer Investments
jedoch deutlich zugunsten von Anlagen in Aktien und festverzinslichen
Wertpapieren zurück.
In den Daten der Studie von 2004 sind Antworten von insgesamt 747
Teilnehmern enthalten, mit Angaben zu deren Stiftungsvermögen zum 30.
Juni 2004. Diese Stiftungen repräsentieren ein Vermögen von 267,2
US-Dollar, was einen beträchtlichen Anteil US-amerikanischer Stiftungen
mit Beträgen von mehr als einer Million Dollar darstellt.
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