17.10.2005 | 

US-Stiftungen auch 2004 weiter Vorreiter bei Alternative Investments

Stiftungen von Schulen und Universitäten in den USA erzielten im Jahre

2004 eine durchschnittliche Rendite von 15,1 Prozent, was gegenüber den

schwierigen Vorjahren eine deutliche Verbesserung war. Die größeren

Stiftungsvermögen erzielten dabei tendenziell eine bessere Performance

als kleinere. Zu diesem und anderen Ergebnissen kommt die jetzt

veröffentlichte Nacubo Endowment Study 2004.

Laut der Studie setzt sich der Trend zu alternativen Investments,

insbesondere zu Hedge-Fonds, fort. Bei der Asset Allokation lassen sich

allerdings deutliche Unterschiede nach der Größe der Stiftungen

feststellen. Bei den Stiftungsvermögen von über einer Billion US-Dollar

liegt der Anteil der Alternativen Investments bei 28,6 Prozent, die

somit die zweitgrößte Assetklasse nach den Aktienanlagen darstellt. Mit

abnehmendem Stiftungsvermögen geht der Anteil alternativer Investments

jedoch deutlich zugunsten von Anlagen in Aktien und festverzinslichen

Wertpapieren zurück.

In den Daten der Studie von 2004 sind Antworten von insgesamt 747

Teilnehmern enthalten, mit Angaben zu deren Stiftungsvermögen zum 30.

Juni 2004. Diese Stiftungen repräsentieren ein Vermögen von 267,2

US-Dollar, was einen beträchtlichen Anteil US-amerikanischer Stiftungen

mit Beträgen von mehr als einer Million Dollar darstellt.

 

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