Privatbanken lagern alternative Anlagen aus
Der Wettbewerb auf dem Private-Banking-Markt wird immer härter. Die
Privatbanken stehen deshalb vor einschneidenden Veränderungen. Das ist
das Ergebnis der Studie "Global Private Banking/Wealth Management
Survey 2005" von PricewaterhouseCoopers, für die 130
Finanzdienstleister aus Europa, Nordamerika, Asien, Südamerika, dem
Mittleren Osten sowie einer Reihe von Offshorezentren befragt wurden.
Weitere wichtige Erkenntnis: Nach wie vor wird die "offene Architektur"
der Finanzprodukte nicht gelebt. Die Zurückhaltung erklärt sich durch
die vergleichsweise hohen Margen für die komplexeren Produkte wie
Hedgefonds und Private-Equity-Anlagen. "Die offene Architektur
existiert in Wirklichkeit nur am Rande. Viele Vermögensverwalter
stellen die Produkte entweder selber oder über ihre Muttergesellschaft
zusammen.
Ausgeprägte Fachbereiche wie alternative Anlagen, zum Beispiel
Privatanlagekapital und Hedgefonds, werden jedoch eher ausgelagert",
fasst Bruce Weatherill, weltweiter Leiter des Bereiches Private
Banking/Wealth Management von PricewaterhouseCoopers, zusammen.
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