21.08.2008 | 

US-Pensionskasse ersetzt aktive Aktienmandate durch Hedgefonds

Wie Massachusetts PRIM (Pension Reserves Investment Management) Anfang August bekannt gab, wurde fünf aktiven Long-Only-Asset-Managern das Mandat entzogen. Sie verwalteten zusammen ein Vermögen von 1,8 Mrd. US-Dollar. Laut PRIM erfolge der Entzug der Mandate im Rahmen einer strategischen Neuorientierung hin zu Portable-Alpha und Indexfonds-Strategien.

Von den 1,8 Mrd. US-Dollar werden künftig 540 Mio. US-Dollar von drei Portable-Alpha-Dach-Hedgefonds-Managern verwaltet. Blackstone Alternative Asset Management erhielt ein Mandat über 200 Mio. US-Dollar, Austin Capital und EIM erhielten je ein Mandat über 170 Mio. US-Dollar. Der restliche Betrag wurde in ein bestehendes Indexportfolio investiert, das den Russell 3000 Index abbildet. Nach Angaben von PRIM sei langfristig damit zu rechnen, dass man die Anlage in aktive Long-Only-Produkte komplett aufgebe. Dies stehe im Zusammenhang mit einer anhaltenden Underperformance der Benchmark. Vorerst sehe man aber, trotz Anraten des Beratungshauses Cliffwater, davon ab, alle aktiven Long-Only-Manager abzulösen.

Weiterhin wurde Bridgewater Associates ein Mandat über 591 Mio. US-Dollar entzogen, das in inflationsgesicherte Anleihen und Rohstoffe investiert war. Begründet wurde der Schritt mit der Weigerung von Bridgewater das Portfolio auf eine Alpha-Strategie umzustellen. Die Assets werden nun von BlackRock verwaltet. Damit erhielt BlackRock nun ein Mandat für inflationsgesicherte Anleihen und Rohstoffe über insgesamt 1,5 Mrd. US-Dollar.

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