03.09.2013 | Märkte

Unterschiedliche Entwicklung in der Private-Equity-Branche

Drei Jahre nach der Krise auf den Kreditmärkten, kann die-Equity-Branche nach Meinung von Bain & Company immer noch kein, den Jahren vor der Krise entsprechendes, positives Momentum aufweisen. Die globale Investitionsaktivität bei Private-Equity-Transaktionen ist im Vergleich zu den Vorjahren in 2012 kaum verändert, wobei es regionale Unterschiede zu verzeichnen gibt.


Quelle: Bain & Company

Die Staatsschuldenkrise führte zu einem starken Einbruch der Aktivität europäischer Private-Equity-Gesellschaften und trieb einen Keil zwischen Käufer- und Verkäufer. Dies erschwerte das Zustandekommen erfolgreicher Abschlüsse und lässt sich anhand der Wachstumsraten durchgeführter Buyouts und entsprechender Transaktionsvolumina zwischen 2011 und 2012 beziffern. Die Anzahl der Buyouts sank im europäischen Raum um 7% und das Volumen verringerte sich entsprechend um 19 %.
Im Unterschied dazu kam im nordamerikanischen Raum das starke Vertrauen in eine wirtschaftliche Erholungsphase, verbunden mit steigenden Aktienmärkten und robusten Kreditmärkten, der Aktivität bei Private-Equity-Transaktionen zu Gute.

Nichtsdestotrotz haben Private-Equity-Fonds in den letzten Jahren eine erhebliche Überrendite gegenüber den globalen Aktienmärkten erwirtschaftet. Zwar reflektieren die kurzfristigen Renditen in 2012 Portfoliobewertungen niht realisierter Investments, dennoch sind die Renditen auf Jahressicht aufgrund des starken Aufschwungs in der zweiten Jahreshälfte deutlich höher.


Quelle: Bain & Company

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