10.05.2010 | Report

Trends und Strategien in Private Equity 2010

Bain & Company beschreibt in seinem umfangreichen "Global Private Equity Report 2010" die Herausforderungen und Veränderungen, denen sich der Markt für Private Equity in den kommenden Jahren stellen muss. Demnach habe das Jahr 2009 Tiefststände bei Fundraising und Investitionen gezeigt.

Während in den entwickelten Industriestaaten ökonomische Unsicherheit und ein verhaltener Kreditmarkt die Private-Equity-Aktivitäten reduzierte, führten in den Schwellenländern insbesondere temporäre Wertverluste zum Auseinanderdriften von Käufer- und Verkäufererwartungen. Die Bewertung von Investments zu Marktpreisen führte außerdem zu einem Einbruch in der Performance. Dennoch hätte Private Equity die öffentlichen Aktienmärkte in den letzten Jahren deutlich übertroffen. Daher sind die Autoren optimistisch, dass sich die führenden Private-Equity-Unternehmen in Hinblick auf die veränderten Marktbedingungen für die nächsten zwei bis fünf Jahre gut aufgestellt haben.


Quelle: Bain & Company

Größte Herausforderung für Manager sei das weiterhin restriktive Kreditumfeld. Die notwendige Refinanzierung bestehender Investments werde das Finanzierungsangebot für neue Transaktionen bereits 2010 reduzieren. Aufgrund des bereits bestehenden Kapitalüberhangs vieler Fonds werde das Fundraising zudem niedrig bleiben. Gut schneiden hingegen die Prognosen für die Renditeentwicklung ab, die nur knapp unter den historischen Durchschnittswerten erwartet werden.


Quelle: Bain & Company

Private-Equity-Manager benötigen aufgrund des veränderten Marktumfelds nach Ansicht von Bain & Company eine von Konkurrenten differenzierte Strategie. Wertsteigerungen könnten vor allem aus Veränderungen in Organisation und Kultur von Zielunternehmen gewonnen werden. Darüber hinaus seien Due Diligence und Activist Ownership wichtige Werttreiber.


Quelle: Bain & Company

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