Trends in den asiatischen Anleihenmärkten
Internationale Anleihenemissionen aus Asien beliefen sich 2021 auf 614 Mrd. US-Dollar, wie eine Marktanalyse der ICMA zeigt. Gegenüber dem Vorjahr betrug der Anstieg mehr als 40 Mrd. US-Dollar. Vor 2010 waren Japan und Südkorea die aktivsten Emittentenländer. Seit 2010 ist ein deutlicher Anstieg des Emissionsvolumens aus China (einschl. Hongkong), dem ASEAN-Raum und Indien zu beobachten. Die Expansion der asiatischen Märkte wurde den Autoren zufolge von einer wachsenden und vielfältigeren Anlegerbasis sowie der Etablierung professioneller Dienstleistungen, Konsortialbanken und Börsenplätze gefördert.

Quelle: ICMA, International Capital Market Association
Der Sekundärmarkt für Anleihen aus Asien ist, wie die meisten internationalen Anleihenmärkte, nicht börsenbasiert, und die wichtigsten Quellen für Liquidität und Preisbildung werden von einem Netzwerk von Market Makern bereitgestellt. Dabei handelt es sich hauptsächlich um große internationale Banken sowie um inländische Banken und Broker Dealer. Wie am Primärmarkt dominieren auch am Sekundärmarkt chinesische Emissionen mit einem Anteil von etwa 50-60 %. Chinesische Investment-Grade-Emissionen sind tendenziell das liquideste Segment des Sekundärmarktes, insbesondere im Finanzsektor und vor allem bei kürzeren bis mittleren Laufzeiten.

Quelle: ICMA, International Capital Market Association
Absolut Research analysiert institutionelle Publikumsfonds mit Fokus auf asiatische Anleihen jeden Monat in der Publikation Absolut|ranking Credit. Insgesamt umfassen die Absolut|rankings mehr als 15.000 institutionelle Publikumsfonds und ETFs, aufgeteilt in 37 Asset-Klassen und Marktsegmente und mehr als 200 Universen.