09.10.2019 | Studie

Trend zum Outsourcing von Handelsaktivitäten

Eine Auslagerung der Handelsausführung wird bei Investment Managern beliebter, zeigt eine Studie von BNP Paribas und Sionic. 20 % der Befragten haben bereits Teile oder ihren gesamten Handel ausgelagert, weitere 21 % überlegen, dies in den kommenden drei bis fünf Jahren zu tun. Wesentliche Gründe dieser Entwicklung sind der Kostendruck sowie die Notwendigkeit, angesichts über Regionen und Asset-Klassen diversifizierter Portfolios, rund um die Uhr Zugang zu spezialisierten Handelsmöglichkeiten zu haben. Weitere Aspekte sind die Reduzierung operationeller Kosten und verbesserte Ausführungsergebnisse. Befragt wurden 30 europäische Investment Manager.


Quelle: BNP Paribas

Zwei Nachteile des Outsourcings werden mit Abstand am häufigsten genannt: erstens die Trennung von Managern und Händlern. Der direkte Kontakt von Managern und Händlern wird insbesondere in weniger liquiden Märkten als enorm wichtig angesehen. Zweitens befürchten die Befragten einen Rückgang des Marktüberblicks hinsichtlich Aktivität und Liquiditätsquellen.


Quelle: BNP Paribas

Bei der Auswahl entsprechender Service-Anbieter steht die Erfahrung des Anbieters an erster Stelle, um die Ergebnisse der Handelsausführungen zu verbessern. Darauf folgen Unterstützung bei den regulatorischen Pflichten bzw. entsprechendes Reporting sowie die Kostenersparnis.

 

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