Kostenentwicklung bei UCITS-Fonds
Zwischen 2013 und 2018 sind die laufenden Kosten von Aktien- und Anleihenfonds im UCITS-Mantel um durchschnittlich 20 Basispunkte zurückgegangen, zeigt ein Marktbericht des US-amerikanischen Fondsverbands ICI. Im Mittel sanken die Kosten aktiv verwalteter Aktienfonds von 1,49 auf 1,29 %, bei Fixed-Income-Produkten war es ein Rückgang von 0,98 auf 0,79 % (alle Werte sind nach Asset-Volumen gewichtet). Bei Mischfonds ließ sich keine solche Entwicklung beobachten.

Quelle: ICI
Ursächlich für den Rückgang sind den Autoren die Fokussierung der Anleger auf günstigere Produkte und der Wettbewerb innerhalb der Branche, der dazu geführt hat, dass neue Produkte tendenziell mit geringeren Kosten verbunden sind als ältere Fonds, insbesondere durch die Konkurrenz durch passiv verwaltete Produkte. Wesentlich ist auch, dass innerhalb dieses Segments die laufenden Kosten rückläufig sind und dass die durchschnittliche Fondsgröße in den vergangenen Jahren stetig zugenommen hat, wodurch Anbieter Skaleneffekte nutzen können.

Quelle: ICI
Cross-Border-Fonds, die in mehreren Ländern Europas zum Vertrieb zugelassen sind, weisen im Schnitt höhere Kosten auf als Produkte, die nur in einem Land vertrieben werden. Grund hierfür sind lokale regulatorische Zusatzanforderungen. Dies führt zu einem Aufschlag von 5 bis 7 Basispunkten bei den Gesamtkosten.
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