16.12.2014 | Märkte

Transaktionsaktivität in Private-Equity-Märkten stabilisiert sich

Sowohl in den USA als auch in Europa hat sich im vergangenen Jahr der kumulierte Transaktionswert der Private-Equity-Geschäfte stabilisiert, zeigt eine Marktuntersuchung von Auda Alternative Investments. In den USA wurden Transaktionen im Wert von 159 Mrd. US-Dollar durchgeführt. Europa stellte im Zeitraum 2010 bis 2013 mit einem durchschnittlichen Transaktionsvolumen von 46,5 Mrd. Euro p.a. den zweitgrößten Private-Equity-Markt dar. 85 Prozent hiervon entfallen auf Nord- und Westeuropa, und alleine 41 Prozent auf Großbritannien.


Quelle: Auda Alternative Investments

Nicht nur die Volumina sind heterogen verteilt, sondern auch die Bewertungen der Unternehmen: Die sog. Transaction Multiples, die die Bewertung der Unternehmen ins Verhältnis zum EBITDA setzen, reichen von 11,4  in Skandinavien bis 7,0 in Spanien und betragen im Mittel 8,5.
Exits erfolgen zu 60% über Trade Sales und 32 % über Secondary Sales. IPOs  werden seltener genutzt. Seit dem Hochpunkt vor der Finanzkrise hat sich die Nachfrage nach Private Equity wieder stabilisiert. Von 2011 bis 2013 wurden insgesamt 172 Mrd. Euro frisches Kapital eingeworben.


Quelle: Auda Alternative Investments

Deutschland stellt mit 64 Transaktionen im Gesamtwert von 11,6 Mrd. Euro im Jahr 2013 den zweitgrößten europäischen Teilmarkt dar. Anders als in anderen Ländern gibt es hierzulande jedoch keine Private-Equity-Gesellschaften in nennenswerter Größe, sondern nur relativ wenige kleine und lokale Beteiligungsgesellschaften. Größere Transaktionen werden daher von globalen bzw. pan-europäischen Private-Equity-Häusern abgewickelt.

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