Szenarien für Infrastruktur-Investments in erneuerbare Energien
Erneuerbare Energien könnten langfristig aufgrund der geplanten CO2-Reduktionen zu einem der größten Industriesektoren der Welt werden. Dementsprechend böten Infrastruktur-Investments in erneuerbare Energien hervorragende Investmentlösungen, so eine aktuelle Szenarioanalyse von RREEF Research der Deutschen Bank. Die Analyse stellt die aktuelle Situation am Energiemarkt, makroökonomische Trens, eine Analyse des Sektors Erneuerbare Energien und einen Vergleich zu traditionellen Anlageklassen dar.
Bei einem stetig ansteigenden Bedarf nach Energie könnten erneuerbare Energien demnach zu einem großen Wachstumssektor werden, verstärkt durch die angestrebte Reduktion von Kohlenstoffemissionen. Charakteristika für Investments in eine entsprechende Infrastruktur seien hohe fixe Kosten, kaum variable Kosten, hohe Initialisierungskosten, hohe Markteintrittsbarrieren und ein stetiger Einkommensstrom. Wichtigste ökonomische Treiber seien die Kosten von fossilen Brennstoffen, Kapitalkosten, Kosten für CO2-Emissionen und die Energiepolitik von Regierungen.
Quelle: RREEF Research
Investmentmöglichkeiten bieten sich durch Listed und Unlisted Equity, spezialisierte Debt-Fonds oder durch Projektfinanzierungen. Verglichen mit mit Weltaktien und anderen Infrastruktur-Investments, zeigen erneuerbare Energien ein attraktives Renditeprofil, dass allerdings auch mit höheren Risiken einhergeht, sowie geringe Korrelationen zu Anleihen. Weltaktien und Öl sind hingegen hoch korreliert, zumindest auf der Grundlage von Public Investments.
Quelle: RREEF Research