16.02.2022 | Studie

Strukturwandel in der Private-Equity-Branche

Im Jahr 2021 verzeichnete die Private-Equity-Branche weltweit Zuflüsse in Höhe von 1,1 Bio. US-Dollar. Das enorme Wachstum und die dadurch steigenden Bewertungen führen dazu, dass immer mehr Private-Equity-Unternehmen ihre Unternehmensstruktur neu ausrichten, zeigt eine Studie von EY. Auf der Ebene der Verwaltungsgesellschaft entwickeln viele PE-Firmen ausgereiftere operative Strukturen und Prozesse. Teilweise sind einige Organisationen hierbei aufgebaut wie größere Finanzinstitute. Dies lässt sich auch daran erkennen, dass 65 % der Befragten in US GAAP oder IFRS bilanzieren. Die höchste strategische Priorität für die Studienteilnehmer sind neben dem Wachstum der Assets das Talentmanagement und die Erweiterung der Produkte und Strategien.


Quelle: EY (2022)

Neben Private Equity bieten vor allem PE-Unternehmen mit AuM von über 15 Mrd. US-Dollar auch andere Produkte an. Darunter am stärksten vertreten waren Private-Credit-, Real-Estate- und Real-Asset-Produkte. Um mehr Investoren anzuziehen, werden zunehmend neue Produkte angeboten, wie zum Beispiel ESG-Fonds und Digital-Asset-Strategien. Unter den befragten Anlegern investierten dabei bereits mehr als ein Drittel in ESG-Produkte. Dagegen gab nur ein kleiner Teil an in Kryptowährungen zu investieren.


Quelle: EY (2022)

Befragt wurden 107 Private-Equity-Unternehmen sowie 54 institutionelle Investoren.


Mit dem Absolut|private bringt Absolut Research Transparenz in den Bereich institutioneller Private-Market-Produkte. Absolut|private ist zugleich Fachpublikation und unabhängige Informationsplattform, die im Primär- und Sekundärmarkt zur Zeichnung offene Produkte aus den Bereichen Real Estate, Infrastructure, Private Equity und Private Debt listet.

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