Steuerliche Transparenz bei Private Equity muss verbessert werden
Für mehr Transparenz und besseres Rahmenbedingungen bei Private Equity plädierte Daniela Weber-Rey, Partnerin bei Clifford Chance. Die Steuerexpertin und frührerer BVK-Vorstand referierte anlässlich des Deutschen Eigenkapitaltages des BVK in Berlin über die rechtlichen und steuerlichen Rahmenbedingungen von Private Equity in Deutschland.
?Deutschland liegt beim Private Equity im europäischen Vergleich auf den hinteren Plätzen?, sagte Weber-Rey. Sie fordert: ?Wir brauchen mehr Rechtssicherheit.? Deutschland benötige attraktive Rahmenbedingungen für Venture Capital und Private Equity, ?die die Nachteile gegenüber anderen Anlageformen im internationalen Wettbewerb beseitigen?, sagte Weber-Rey.
In ihrem Vortrag machte die Expertin zahlreiche Vorschläge, wie die Mißstände beseitigt werden könnten. ?Die steuerliche Transparenz der Fonds ist dabei das allerwichtigste?, sagte sie. Die Schaffung einer transparenten Besteuerung von Fonds auch in der Rechtsform von Kapitalgesellschaften durch das neue Private Equity-Gesetz sei nur eine von zahlreichen Verbesserungsvorschlägen. Ein anderes wichtiges Thema sei Corporate Governance.