13.05.2008 | Studie

Starkes Wachstum von ETFs 2007

In 2007 verzeichnete der Markt für ETFs zweistellige Wachstumsraten. Dies geht  aus einer Ende April erschienenen Studie der Deutschen Bank hervor. Danach nahm das Anlagevolumen im abgelaufenen Jahr um 40,8 % auf  EUR 553,4 Mrd. weltweit und in Europa um 27,5 % auf EUR 89,2 Mrd. zu. In der Studie werden als Vorteile von ETFs bei der Asset-Allokation die günstige Kostenstruktur, gepaart mit hoher Produktransparenz und Flexibilität, genannt.
Die Deutsche Bank geht bis 2010 von einem Wachstum auf EUR 150 Mrd. in Europa aus. Als Gründe für die Wachstumsprognose werden neben den genannten Vorteilen strukturelle Veränderungen auf Seiten der Anbieter und Anleger genannt.

Auf Anbieterseite erlaubt die europäische UCITS III-Richtlinie ETF-Anbietern, Indizes über den Einsatz von Total Return Swaps abzubilden. Nach Informationen der Deutschen Bank weisen swapbasierte ETFs  einen deutlich geringeren Tracking Error und damit eine höhere Performance als klassische ETFs auf.

Nach Meinung von Absolut Research steigt das Interesse von institutionellen Investoren auch deshalb stark, weil die Trennung von Alpha- und Beta-Komponenten im Portfolio immer mehr in den Blickwinkel vieler Investoren rückt. Alternative Investments und Absolute Return-Strategien übernehmen dabei den illiquiden aktiven Alpha-Teil, und ETFs werden für den passiven Beta-Teil des Portfolios eingesetzt. Alternative Investments und die ETF-Welt wachsen so  immer stärker zusammen im Entscheidungsprozess institutioneller Investoren.

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