08.05.2008 | Studie

SCM sieht Trend zu Größe bei Private Equity ungebrochen

Die Schweizer SCM Strategic Capital Management AG hat eine Studie zu den im Jahr 2007 gelaunchten Private Equity Fonds durchgeführt. Dazu wurden 311 neue Fonds hinsichtlich der Terms and Conditions der Auflegung untersucht. Die bereits im fünften Jahr durchgeführte Studie kommt zu folgenden ausgewählten Ergebnissen:

- Trotz der Krise stieg die Anzahl der aufgelegten Fonds, wobei insbesondere im asiatischen Raum Zuwächse zu verzeichnen waren, mit erstmals mehr als 3 Mrd. USD Zielvolumina. Dabei waren 91 % der Nachfolgefonds größer als ihre Vorgänger.

- Der Trend zu längeren Investment-Perioden hält an und hat sich von 5 auf 6 Jahre verstetigt.

- Die durchschnittliche Management-Fee belief sich in 2007 auf etwas unter 2%, die carried interest rate blieb bei 20% konstant.

- Es  zeichnet sich eine Verlagerung der Carried Interest Handhabung hin zu dem US-amerikanischen Modell ab, bei dem die Berechnung "Deal-by-Deal" stattfindet im Gegensatz zu der "Paid-in-Capital"-Praxis, die bislang in Europa vorherrschend war. Der Anteil in Europa hat sich von 9 auf 18% erhöht, in Asien von 27 auf 45%. Das Deal-by-Deal-Modell kann sich für die Investoren als nachteilig herausstellen, wenn auf frühe Gewinne später Verluste folgen und die Rückführung der einbehaltenen Gewinnbeteiligung nicht umfassend geregelt ist.

Die Datenbasis der untersuchten Fonds bestand aus 30% Buy-Out-Fonds, 29% Venture Capital, 22% Balanced Strategies, 8% Distressed/Turnaround, 4% Mezzanine und 2% Andere. Die geographische Verteilung lag bei 33% Nordamerika, 25% Weltweit, 23% Europa, 14% Asien und 5% Andere Regionen.
Weitere Informationen sind bei der SCM (scm@scmag.com) erhältlich.

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