04.01.2007 | Studie

Starkes Interesse an Rohstoffanlagen

Feri Rating & Research hat vor dem Hintergrund der boomenden Rohstoffinvestments professionelle Finanzmarktteilnehmer nach der aktuellen Stimmungslage befragt. Teilnehmer waren 874 Mitarbeiter der Fonds- und Vermögensverwaltungsbranche, Finanz- und Anlageberater sowie Privatanleger mit Affinität zu Investmentfonds.

Nach Einschätzung der Investmentprofis wird die Entwicklung an den Rohstoffmärkten derzeit eher von kurzfristig orientierten Spekulationen als von fundamentalen Entwicklungen geprägt. Langfristig wird jedoch weiterhin eine positive Preisentwicklung erwartet. Die zunehmende Verknappung der Vorkommen, die globale Wirtschaftsentwicklung, politische Unsicherheiten und Spannungen sowie unzureichende Produktion, Förderung und Verarbeitung werden als bestimmende Einflussfaktoren angesehen.

Dies spiegelt sich auch in den Investitionseigenschaften wider. Rund zwei Drittel der Umfrageteilnehmer sind bereits in Rohstoffanlagen investiert, 30 Prozent wollen den Anteil der Rohstoffanlagen an ihrem persönlichen Portfolio während der nächsten zwei bis drei Jahre sogar noch erhöhen.

Dabei liegt der optimale Anteil, den Rohstoffe in einem diversifizierten Portfolio ausmachen sollten, nach Meinung von 47 Prozent der Investoren zwischen fünf und zehn Prozent. Gut 42 Prozent der Umfrageteilnehmer erwarten mittelfristig (drei bis fünf Jahre) erwarten steigende Renditen bei diversifizierten Rohstoffanlagen. Sogar 56 Prozent rechnen im selben Zeitraum mit gleich bleibenden Risiken. Die Mehrheit der Umfrageteilnehmer (55 Prozent) geht bei Rohstoffinvestments in den kommenden sechs bis zwölf Monaten von den höchsten Risiken, im Vergleich zu Aktien (48 Prozent), Private-Equity-Fonds (31 Prozent) und (Dach-)Hedgefonds (28 Prozent) aus. 

Abonnenten von Absolut Research können weiterführende Informationen hier herunterladen:
zurück