04.01.2007 | Studie

Private Equity schafft Arbeitsplätze

Die Private Equity Branche hat in den letzten vier Jahren über eine Million Arbeitsplätze in Europa geschaffen. Dies geht aus einer Studie der Managementberatung  A.T. Kearney hervor, bei der auch die Entwicklung von Unternehmen, die durch Private Equity finanziert wurden mit traditionell finanzierten Unternehmen verglichen wurde. Private Equity bewirkte nicht nur die Schaffung neuer Arbeitsplätze, sondern außerdem nachhaltige Steigerungen von Umsatz, Profitabilität, Investitionen und Marktanteilen, so A.T. Kearney. Im Vergleich hierzu wachsen traditionell finanzierte Unternehmen durchschnittlich sehr viel moderater und bauen teilweise sogar Arbeitsplätze ab. Insgesamt geht die Studie von aktuell mehr als sechs Millionen Arbeitsplätzen in Europa aus, die durch Private Equity finanziert sind.

Diese Studie, die auf der Auswertung einer Vielzahl von aktuellen empirischen Untersuchungen beruht, zeigt somit recht deutlich, dass Private Equity keine Arbeitsplätze vernichtet, wie in der öffentlichen Diskussion oft argumentiert wird, sondern ganz im Gegenteil sogar eine äußerst positive Auswirkung auf die Unternehmen und deren Arbeitnehmer hat.

In Europa haben Private Equity-Unternehmen in den letzten fünf Jahren 165 Milliarden Euro investiert. In Deutschland ist das Volumen von sieben Milliarden Euro in 2002 auf 30 Milliarden Euro angestiegen. Durch die Investitionen der Private Equity-Firmen konnte das Umsatzwachstum zwischen 4 und 26% pro Jahr  gesteigert werden, so die Studie.

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