04.05.2015 | Märkte

Starkes Auftaktquartal für ETPs

Im März flossen weltweit 36,1 Mrd. US-Dollar in Exchange Traded Products, so dass die Zuflüsse des gesamten ersten Quartals mit 97,2 Mrd. US-Dollar den Vorjahreswert um das Dreifache übertrafen, zeigt ein Marktbericht von BlackRock. Wesentlich hierfür war die hohe Nachfrage nach Non-US-Equity-Produkten, die alleine 32,6 Mrd. US-Dollar anzogen. Unter den Fonds mit Fokus auf europäische und japanische Aktien profitierten vor allem währungsgesicherte Strategien. Deutsche Aktien-ETFs generierten seit Beginn des Jahres knapp 5 Mrd. US-Dollar-Zuflüsse. Die Gründe für das Interesse der Investoren liegen erstens in den verbesserten Wachstumsaussichten der deutschen Volkswirtschaft relativ zur Eurozone, zweitens dem Anleihenkaufprogramm der EZB sowie drittens den nach wie vor günstigen Bewertungen im Vergleich zu Europa und den USA.


Quelle: BlackRock

Mit 4,3 Mrd. US-Dollar frischen Mitteln im März verlangsamt sich das Wachstum der Fixed-Income-Produkte zwar, ist aber nach wie vor Year-to-date auf einem Rekordniveau. Getrieben wurde dies durch die Nachfrage nach europäischen Anleihen-ETPs, die vom Kaufprogramm der EZB profitierten. US-Produkte dagegen verzeichneten moderate Abflüsse.


Quelle: BlackRock

Europäische ETPs, die im April 2015 seit 15 Jahren am Markt existieren, verwalten per Ende März 494 Mrd. US-Dollar. Bei einem durchschnittlichen Wachstum von rund 7 Mrd. US-Dollar im Monat rechnet BlackRock damit, dass zum Ende des Jahres die Marke von 500 Mrd. US-Dollar übertroffen sein wird. Bis 2019 gehen die Autoren von einer weiteren Verdoppelung aus. Wachstumstreiber sind Core-Produkte, Fixed-Income- sowie Smart-Beta-ETPs, eine Ausweitung der Investorenbasis und zunehmende Kostenvorteile gegenüber anderen passiven Investments.

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