07.12.2011 | Studie

Standortwahl und Trends für Alternative Investments

Die Ende November veröffentlichte Studie "Domiciles of Alternative Investment Funds" von Oliver Wyman untersucht die beliebtesten Standorte von Fonds mit alternativen Anlagestrategien. Dabei werden Onshore- und Offshore-Domizile untersucht und die aktuellen Trends in Regulierung und Domizilierung erfasst. Bis vor kurzem waren Offshore-Zentren vor allem wegen Vorteilen bei Regulierung und Besteuerung beliebt. Allerdings steigt der Druck auf einige Manager, ihre Produkte Onshore zu listen, um sie an Kunden vertreiben zu dürfen.
Wie die folgende Grafik zeigt, sind die Cayman Islands das gefragteste Domizil für alternative Investmentfonds. Ihr Marktanteil blieb zwischen 2008 und 2010 trotz der Konsolidierung in der Hedgefondsbranche konstant.


Quelle: Oliver Wyman

Wichtigste Trends bei der Regulierung sind die AIFMD und UCITS-Richtlinien in Europa, Dodd-Frank in den USA, sowie der steigende Druck großer Nationen auf die Offshore-Märkte. Bezüglich der AIFMD sind sich die Autoren der Studie noch uneins über ihre Auswirkungen auf die Ansiedlung von Investmentfonds in der EU. Institutionelle Investoren dürften allerdings die Onshore-Ansiedlung einiger Produkte mitbestimmen. UCITS leiste hingegen nur einen geringen Beitrag zur Ansiedlung, da nur bestimmte Strategien mit liquiden Investments umsetzbar seien. Die Anzahl an Zwillingsprodukten in Onshore- und Offshore-Domizilen dürften allerdings zunehmen.

Abonnenten von Absolut Research können weiterführende Informationen hier herunterladen:
zurück