Stabilisierung der Asset Flows bei US-High-Yield-Strategien
Bei den Asset Managern mit Fokus auf US-amerikanische Hochzinsanleihen hat sich nach deutlichen Mittelabflüssen in der Vergangenheit in den letzten Monaten eine Stabilisierung bei den Asset Flows eingestellt. Zwischen November 2021 und Januar 2024 zogen die Investoren in Summe 16,2 Mrd. Euro aus dem Segment ab. Mit Zuflüssen von 1,5 Mrd. Euro ist seitdem eine Stabilisierung bzw. leichte positive Trendwende erkennbar. Diese Entwicklung betraf insbesondere aktiv verwaltete Strategien. Bei den Indexfonds und ETFs setzte die positive Trendwende bereits wesentlich früher ein, nachdem im September 2022 der Tiefpunkt der kumulierten Flows erreicht worden war.

Die Performance der aktiven Manager lag in den analysierten drei Jahren oberhalb der der passiven Strategien. Mit einer Bruttorendite von 5,0% p.a. lag die Überrendite bei 82 Basispunkten jährlich (in Euro). Auch unter Berücksichtigung der höheren Kosten der aktiven Manager konnten sie die passiven Produkte auf Sicht von drei Jahren schlagen. Dabei fielen Volatilität und Maximalverluste günstiger aus, so dass sie nicht nur absolut, sondern auch risikoadjustiert eine Outperformance erzielten. Das Top Quartile der analysierten Manager – allesamt aktiv – erwirtschaftete eine annualisierte Rendite von 6,4 %. Aktives Management hat in diesem Segment den Investoren somit einen klaren Mehrwert vor passiven Instrumenten bringen können.
Performance von Asset Managern mit Fokus auf US-amerikanische High Yield Bonds

Quelle: Absolut Research GmbH, Datenstand: Oktober 2024, in Euro
Das Top Quartile der nachhaltigen US-Hochzinsstrategien analysiert Absolut Research jeden Monat in der Publikation Absolut|ranking Fixed Income High Yield Bonds.

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