Staatsfonds erhöhen Diversifikation mit Aktien und Alternatives
In der Global Sovereign Asset Management Study hat Invesco das Anlageverhalten von Staatsfonds und Zentralbanken untersucht. Im vergangenen Jahr haben staatliche Investoren eine Rendite von 9,4 % erzielt, gestützt von der positiven Entwicklung der globalen Aktienmärkte. Diese stellen mittlerweile mit 33 % den größten Anteil in den Portfolios dar, gefolgt von Fixed Income (30 %). Alternative Investments machen 20 % aus, insbesondere Infrastruktur- und Private Credit Investments waren 2017 gefragt. Für die Studie wurden 126 Staatsinvestoren und Reservemanager von Zentralbanken weltweit befragt, die zusammen 17 Billionen US-Dollar verwalten. 
Quelle: Invesco
Innerhalb der Aktienportfolios geht der Trend hin zu passiven Investments und Faktorstrategien. In den vergangenen drei Jahren haben 45 % der Staatsinvestoren aus aktiven in passive und faktorbasierte Strategien umgeschichtet, so dass inzwischen weniger als die Hälfte der Aktienportfolios aktiv verwaltet wird. Wegen der hohen absoluten und relativen Bewertung des Aktienmarktes und geopolitischer bzw. konjunktureller Risiken plant ein Drittel der Befragten, die Aktienquote in den kommenden Jahren zu reduzieren. Hiervon dürften vor allem illiquide Investments und Alternative Credit profitieren. Dies entspricht auch den Entwicklungen der vergangenen 3 Jahre: 63 % resp. 50 % der Investoren haben ihre Engagements in Private Debt bzw. Private Equity ausgeweitet. Wichtigste Gründe für Private Market Investments sind Diversifikation und Renditemaximierung. 
Quelle: Invesco
Im Mittel liegt die Gesamtkostenquote der Staatsinvestoren bei 25 bis 45 Basispunkten, wobei eine Reduzierung durch den Abbau von fixen Management-Gebühren zu Gunsten von Performance Fees angestrebt wird. Auch bei den Zentralbanken geht mit dem Anstieg der Reserven der Trend hin zu höher rentierenden Anlagen, wobei Investments jenseits von Staatsanleihen bisher lediglich 14 % ausmachen.
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