Smart Beta zunehmend als aktive Strategie umgesetzt
Die Umsetzung von Smart-Beta-Strategien hat 2019 einen Höchstwert erreicht. In Europa verfügen 65 % der Anleger über eine Allokation in Smart-Beta-Ansätzen, zeigt eine Studie von FTSE Russell. Die Zufriedenheit der Anleger mit ihren Smart-Beta-Engagements ist hoch, sodass eine Mehrheit eine Ausweitung ihrer Exposures plant. Renditesteigerung, Risikoreduzierung und verbesserte Diversifikation sind die wesentlichen Gründe für den Aufbau der Positionen. Dabei wird Smart Beta vermehrt als aktiver Ansatz verstanden, weniger als passiver. Befragt wurden 178 Asset Owner weltweit. 
Quelle: FTSE Russell
Am weitesten verbreitet sind Multi-Faktor-Ansätze im Aktienbereich, die von 71 % der Investoren genutzt werden. Investments in einzelne Multi-Faktor-Produkte sind häufiger als der gleichzeitige Erwerb verschiedener Single-Faktor-Strategien. Die Natur der Investments ist mehrheitlich strategisch, wobei Separate Accounts das beliebteste Vehikel darstellen. Investoren mit Assets under Management von mehr als 10 Mrd. US-Dollar verwalten ihre Engagements auch häufig intern. Smart Beta wird weiterhin hauptsächlich im Aktienbereich angewandt, im Fixed-Income-Segment verfügen lediglich 11 % der Anleger über eine entsprechende Allokation. 
Quelle: FTSE Russell
Die richtige Strategie bzw. Strategiekombination zu finden wird als größte Schwierigkeit bei der Implementierung genannt. 61 % der Befragten nutzen für die Bewertung von Smart-Beta-Ansätzen externe Manager zur Informationsgewinnung.
Absolut Research analysiert institutionelle Publikumsfonds mit Smart-Beta- und Factor-Investing-Strategien jeden Monat in den Publikationen Absolut|ranking Smart Beta Equity und Smart Beta Fixed Income & Commodity. Insgesamt umfassen die Absolut|rankings mehr als 16.000 institutionelle Publikumsfonds und ETFs, aufgeteilt in 34 Asset-Klassen und Marktsegmente und mehr als 160 Vergleichsgruppen.