24.05.2016 | Märkte

Sinkende Mietpreisdynamik bei deutschen Gewerbeimmobilien

Die Mieten für Büroimmobilien sind in den deutschen Top-Standorten durchschnittlich gleich stark gestiegen, wohingegen die Handelsmieten in den Oberzentren weniger stark erhöht wurden. Zu diesem Ergebnis kommt der im März 2016 veröffentlichte Immobilienmarktbericht der DGHyp, in dem 12 Oberzentren (z.B. Bremen, Dresden, Mannheim und Nürnberg) im Vergleich mit den sieben größten Top-Standorten untersucht wurden. Nach einer kurzen Analyse des Gesamtmarktes wird jedes Oberzentrum hinsichtlich Büro- und Handelsimmobilien separat betrachtet.
Die Nachfrage nach Büroflächen ist unverändert hoch und das Angebot weiterhin knapp. Dementsprechend hat sich der Leerstand in den Oberzentren von 9 % auf 6 % weiter verringert. Zusätzlich sinkt das Angebot an attraktiven Büroflächen, was an den moderat steigenden Spitzenmieten zu erkennen ist. Die Autoren prognostizieren ein leichtes Ansteigen der Spitzenmieten und einen weiteren Abbau der Leerstände. Die Büromieten der Top-Standorte unterscheiden sich zu den Oberzentren um rund 100 %.


Quelle: DGHyp

Auch die Nachfrage nach innerstädtischen Verkaufsflächen wird in den Oberzentren sowie in den Top-Standorten weiter ansteigen, so die Autoren. Mit Blick auf die Spitzenmieten ist dabei vor allem in den Top-Standorten ein Wachstum zu verzeichnen. Innerhalb der letzten 10 Jahre erhöhten sie sich in den Oberzentren im Vergleich zu den Top-Standorten hingegen nur um die Hälfte. Insgesamt übersteigen die Mieten in den Top-Standorten die Mieten in den Oberzentren um 125 %. Die Autoren gehen allerdings davon aus, dass aufgrund des Flächenausbaus und des bereits hohen Mietstandes weiterhin ein weniger starker Anstieg zu verzeichnen sein wird.


Quelle: DGHyp

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