25.02.2019 | Märkte

Short Put ermöglicht aktienähnliche Renditen

Short-Put-Strategien weisen eine geringere Sensitivität zu Marktbewegungen und dementsprechend niedrigere Volatilitäten und Drawdowns auf als Aktien, bei vergleichbaren Renditen. Dies bewirkt ein gleichmäßigeres Ausschüttungsprofil, zeigt eine kurze Analyse des Asset Managers GMO. Anders als bei Long-Only-Aktienansätzen spielt die Bewertung des Marktes zum Anlagezeitpunkt keine besondere Rolle, da die Risikoprämie zwischen impliziter und realisierter Volatilität vereinnahmt wird und sich diese unkorreliert zum Aktienmarkt verhält.


Quelle: GMO

Aus dem weniger schwankungsintensiven Wertverlauf von Short-Put-Strategien ergeben sich für institutionelle Anleger höhere Ausschüttungen. Im Gegensatz zu reinen Aktienengagements profitieren Short-Put-Ansätze insbesondere in schwachen oder seitwärts tendierenden Marktphasen. Lediglich in starken Hausse-Phasen entwickeln sich reine Aktieninvestments unter dem Gesichtspunkt der Ausschüttungen besser. Diese Ergebnisse gelten sowohl bei jährlicher als auch quartalsweiser Ausschüttungsfrequenz.


Quelle: GMO


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