04.05.2010 | Report

Schwellenländer weiterhin attraktiv für institutionelle Investoren

Die Deutsche Bank hat Mitte April einen umfangreichen Report zu Investments in Schwellenländer veröffentlicht. Demnach bietet eine Vielzahl der aufstrebenden Volkswirtschaften auch nach der Finanzkrise attraktive Investmentgelegenheiten für Investoren. Die Attraktivität stamme in erster Linie aus dem überdurchschnittlichen Wirtschaftswachstum. Dieses werde durch den Reichtum an Rohstoffen, die derzeit vorteilhafte demografische Struktur, wirtschaftliche und soziale Reformen sowie eine stabile Geld- und Fiskalpolitik seitens der Regierungen voraussichtlich noch länger anhalten.


Quelle: Deutsche Bank

Der 84 Seiten umfassende Report analysiert die Stärken und Schwächen der Schwellenländer als Ganzes sowie in der Einzelbetrachtung die Regionen Asien, EMEA und Lateinamerika und die Länder China, Indien, Taiwan, Südkorea, Brasilien, Vietnam und Russland. Zusätzlich gibt es einen kurzen Abschnitt über die sog. Frontier Markets. Weiterhin werden die gängigen Indizes und die seitens db x-trackers angebotenen ETFs für diese Segmente kurz dargestellt.


Quelle: Deutsche Bank

Zwischen 1999 und 2008 betrug das durchschnittliche Wirtschaftswachstum in den Schwellenländern 6,5 % und in den Industrieländern 2,6 % Die Deutsche Bank schätzt, dass der Beitrag zur Weltwirtschaftsleistung der vier größten Schwellenländer Brasilien, Russland, Indien und China bis 2050 auf rund 45 % ansteigen könnte. 2008 betrug dieser Beitrag 13,8 %. Risiken bestünden in politischen Unsicherheiten und makroökonomischen Veränderungen.

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