05.05.2010 | Research

Hohe Volumina bei Katastrophen-Bonds

Munich Re erwartet für das Jahr 2010 ein Emissionsvolumen von Katastrophen-Bonds (CAT-Bonds), das an die Höchststände von 2007 heranreichen könnte. Dies ergibt ein aktueller Quartalsreport zum Insurance-Linked-Securities-Markt. Im ersten Quartal betrug das Emissionsvolumen bereits 650 Mio. US-Dollar. Dies entspricht Nettozuflüssen von 75 Mio. US-Dollar.
2009 verzeichnete die Versicherungsbranche bereits 400 Mio. US-Dollar Nettozuflüsse. Trotzdem würde immer noch ein signifikanter Nachfrageüberhang bestehen. Da im zweiten Quartal Anleihen für 1,9 Mrd. US-Dollar auslaufen und in den USA die Hurricane-Saison bevorsteht, erwartet Munich Re in diesem Jahr umfangreiche Refinanzierungen und Neuemissionen.


Quelle: Munich Re

Die Marktaktivität konzentriere sich hauptsächlich auf US-Versicherungsschäden. Nur 9 % des in den letzten Monaten getätigten Volumens beziehe sich auf Versicherungsschäden in anderen Regionen, vorwiegend Windschäden in Europa und Erdbebenrisiken in Japan. Gleichzeitig seien die Preise von CAT-Bonds deutlich attraktiver geworden und befinden sich mittlerweile wieder auf dem Niveau von 2007. Zwischen dem zweiten Quartal 2008 und dem dritten Quartal 2009 hatten sich die indexierten Spreads fast verdoppelt.


Quelle: Munich Re

Einen umfangreichen Beitrag zum Thema Insurance-Linked Products finden Abonnenten im neuen Absolut|report 2|2010 ab Seite 48.

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