Schweizer Institutionelle bevorzugen zunehmend Immobilienanlagen
Jones Lang LaSalle hat den Immobilien Investment Survey für das Jahr 2011 veröffentlicht. Im Frühjahr 2011 wurden Schweizer Pensionskassen und Versicherungen zu ihren Anlagepräferenzen befragt, insgesamt 79 Anlagemanager haben an der Umfrage teilgenommen. Die Immobilienquoten der befragten Institutionen liegen zwischen 13 % und 18 %. Während sich die Immobilienquote der Versicherungen seit der Umfrage 2008 kaum verändert hat, lässt sich für die Pensionskassen eine Erhöhung von 15 % auf 18 % feststellen. Für die kommenden zwei Jahre planen 55 % der befragten Pensionskassen und 46 % der Versicherungen einen weiteren Ausbau ihrer Immobilienanlagen.
Quelle: Jones Lang LaSalle (2011)
Geografischer Fokus der Investitionstätigkeit ist nach wie vor die Schweiz, insbesondere für die direkten Anlagen. Etwa ein Drittel der befragten Versicherungen und rund zwei Drittel der Pensionskassen investieren mit kotierten Immobilienanlagen im Inland, gleich viele im EU-Raum.
Sowohl bei den Versicherungen als auch bei den Pensionskassen passt die Mehrheit der befragten Anlageverantwortlichen die Anlagestrategie für die direkten Immobilienanlagen in einem zeitlichen Rhythmus von zwei bis fünf Jahren an. Insgesamt scheinen die Versicherungen jedoch einen tendenziell kürzeren Anlagehorizont zu verfolgen. 30 % der Versicherungen justieren ihre Immobilienstrategieinnerhalb eines Zeitraumes von zwei Jahren.
Quelle: Jones Lang LaSalle (2011)
Die Sensibilisierung für das Thema Nachhaltigkeit ist gestiegen. Im Durchschnitt beabsichtigen die institutionellen Investoren ihre Nachhaltigkeitsquote von aktuell rund 30 % auf etwa 50 % zu erhöhen, d.h. die Investitionen in nachhaltige Objekte. Was genauer darunter zu verstehen ist, wird in der Umfrage nicht näher spezifiziert, erfasst werden sollte vielmehr ein Stimmungsbild.