Sarasin sieht Marktbereinigungsprozess bei Photovoltaik
Die Ende November von der Bank Sarasin veröffentlichte Studie "Solarwirtschaft: Hartes Marktumfeld - Kampf um die Spitzenplätze" sieht eine Konsolidierungsphase am Markt für Photovoltaik. Zwar nehme die Nachfrage nach Strom aus Sonnenenergie zu und politisch wird die Branche stark gefördert, ein gewisses Überangebot und mangelnde Effizienz sorgten allerdings für einen Preisverfall von Solarunternehmen an den Börsen von mehr als 50 %. Eine Marktbereinigung stehe aus diesen Gründen an. Die Studie bewertet die Voraussetzungen der Unternehmen für die weitere Zukunft, wobei Größe, Wachstumskraft, Internationalität und Nachhaltigkeit berücksichtigt werden. Unter den Top-Plätzen findet sich mit Solarworld aus Deutschland allerdings nur ein europäisches Unternehmen, neben fünf aus Nordamerika.
Quelle: Bank Sarasin
Des Weiteren werden die Attraktivität einzelner Standorte und jüngste Änderungen bei der Solarförderung analysiert. Deutschland werde demnach zwar einer der führenden Märkte bleiben, andere Märkte, insbesondere in den Schwellenländern, seien allerdings die attraktiveren Standorte.
Quelle: Bank Sarasin
Wenig Fortschritte gibt es hingegen von den Märkten der solarthermischen Kraftwerke und der Solarwärme zu berichten. Diese Ergänzungstechnologien seien stark von den Schuldenkrisen der südeuropäischen Länder betroffen.
Die Studie "Solarwirtschaft: Hartes Marktumfeld - Kampf um die Spitzenplätze" kann über die Bank Sarasin bezogen werden.