Rohstoffinvestments in Zeiten zunehmender Volatilität
Der Ende August von Credit Suisse veröffentlichte Report "Increased Volatility, Increased Opportunity?" widmet sich der zunehmenden Volatilität an den Rohstoffmärkten und den daraus resultierenden Chancen und Risiken für Investoren.
Bei der Untersuchung der Volatilität in rollierenden 5-Jahres-Fenstern finden die Autoren in den 1970er Jahren eine Phase hoher Volatilität gepaart mit hohen Renditen, ausgelöst durch das hohe Wachstum und steigende Einkommen in der westlichen Welt. Durch die Ölkrise im gleichen Jahrzehnt nahm die Volatilität ebenfalls zu. In den folgenden zwei Jahrzehnten kam es hingegen zu sinkenden Renditen und damit auch zu sinkender Volatilität. Verursacht wurde diese "Ruhephase" durch steigende Effizienz beim Ölverbrauch und durch die Ausweitung der Ölproduktion, bspw. in Russland.
Quelle: Credit Suisse
Seit dem Jahr 2000 begann wiederum eine Phase steigender Volatilität, maßgeblich ausgelöst durch die zunehmende Nachfrage aus den Emerging Markets. Dadurch werde zurzeit ein Spannungsfeld zwischen Angebot und Nachfrage erzeugt. Die daraus resultierende hohe Volatilität erschwere die Vorhersagen für Rohstoffpreise. Um die positiven Eigenschaften von Rohstoffinvestments, wie Diversifikation, relativ hohe Renditen und Inflationsschutz zu erhalten, müssen die Investoren laut Credit Suisse auf aktive Managementkonzepte zurück greifen. Diese beinhalten Fundamentalanalyse des Marktes, Rolloptimierung und Long/Short-Strategien.
Quelle: Credit Suisse