Rodenstock verteidigt PE-Investment
Randolf Rodenstock, Aufsichtsratschef von Deutschlands größtem Brillenhersteller, hat den Verkauf an das europäische Private Equity-Beratungsunternehmen Permira verteidigt. In einem Handelsblatt-Interview sagte Rodenstock, dass der Einstieg von Permira zu "einer konsequenteren Ausrichtung auf finanzielle Ergebnisse" geführt habe. Das habe dem Unternehmen insgesamt gut getan.
Im Jahr 2003 war die Investorengruppe Permira als Finanzinvestor mit einer wesentlichen Minderheitsbeteiligung in das bekannte Markenunternehmen eingestiegen. Rodenstock sagte dem Handelsblatt, es sei doch "ein Kompliment an Deutschland, dass diese Ausländer hier investieren". PE-Fonds würden oft "segensreiche Wirkungen" entfalten. Auf die "Heuschrecken-Debatte" angesprochen sagte der Unternehmer, der auch Präsident der Vereinigung der bayerischen Wirtschaft ist: "Meine Heuschrecke ist jedenfalls eine Honigbiene."
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